Unternehmen weltweit investieren massiv in KI-Systeme, um Arbeitsabläufe zu automatisieren, die Entscheidungsfindung zu verbessern und Mitarbeiter zu entlasten. Doch mit zunehmender Reife der Technologie wird immer deutlicher, dass KI-Agenten verursachen auch Wachstumsschmerzen.. Ohne kohärente Systeme besteht die Gefahr, dass mehr Komplexität als Nutzen für das Unternehmen entsteht.
Dies zeigt eine globale Umfrage von Salesforce Dabei wurden 1.050 IT-Manager befragt. Neun von zehn antworteten, dass KI-Agenten Es besteht die Gefahr, dass mehr Arbeit als Nutzen entsteht, wenn sie nicht ordnungsgemäß in die IT-Umgebungen des Unternehmens integriert werden.

KI-Agenten werden zwar häufig eingesetzt, aber oft isoliert.
Die Entwicklung schreitet rasant voran. Vier von fünf IT-Managern geben an, KI-Agenten bereits umfassend in ihren Unternehmen einzusetzen. Im Durchschnitt Unternehmen zwölf KI-Agenten im Betrieb.
Gleichzeitig zeigt die Umfrage, dass Viele dieser Agenten arbeiten isoliert. Die Hälfte der heutigen Agenten ist weder untereinander noch mit zentralen Datenquellen vernetzt. Nur 54 Prozent der IT-Verantwortlichen geben an, über ein gemeinsames Rahmenwerk zur Steuerung und Orchestrierung von KI-Agenten zu verfügen.
Dies bedeutet, dass das Potenzial der Agenten trotz eines hohen technischen Anspruchs begrenzt ist.
Sicherheit und Kompetenz verlangsamen das Wachstum
Wenn IT-Verantwortliche die größten Hindernisse für die Skalierung des Einsatzes von KI-Agenten aufzeigen, landen sie letztendlich bei Compliance und Sicherheit Der höchste Wert liegt bei 42 Prozent. Fast genauso viele heben Mangelnde Expertise in KI und Agentendesign als ein entscheidendes Problem.
Insgesamt deutet dies darauf hin, dass KI-Agenten kein experimentelles Technologieprojekt mehr sind, sondern ein strukturelles Problem darstellen, das sowohl Expertise im Bereich der Governance als auch klare architektonische Entscheidungen erfordert.
Fragmentierte IT-Umgebungen sind das grundlegende Problem
Eine der deutlichsten Erklärungen für die Probleme ist die komplexe Systemlandschaft von Unternehmen. Im Durchschnitt nutzen Organisationen 960 verschiedene Anwendungen, Aber kaum ein Drittel von ihnen ist integriert.
Nahezu alle befragten IT-Manager berichten, dass sie Schwierigkeiten haben, Systeme miteinander zu vernetzen, was zu trägen Arbeitsabläufen, Doppelarbeit und dazu führt, dass KI-Systeme keinen Zugriff auf die Daten haben, die sie benötigen, um einen Mehrwert zu schaffen.
Schwedische Perspektive von Salesforce
Jennifer Matheny verantwortlich für Datengrundlagen bei Salesforce in Schweden und das Bild aus der Umfrage im Treffen mit schwedischen Organisationen wiederzuerkennen.

„Der Erfolg bemisst sich nicht an der Anzahl der Agenten oder Anwendungen, sondern daran, wie gut die Agenten zusammenarbeiten. KI-Agenten bieten nur dann einen Mehrwert, wenn sie mit Geschäftsdaten und funktionierenden Arbeitsabläufen verknüpft sind“, so Jennifer Matheny.
Sie glaubt, dass viele schwedische Unternehmen immer noch Schwierigkeiten haben, eine grundlegende Systemintegration zu erreichen.
„Unternehmen müssen besser verstehen, wie ihre Systeme miteinander vernetzt sind. Andernfalls führt das zu trägen Prozessen und unnötiger Doppelarbeit“, sagt sie.
Gleichzeitig sieht sie eine klare Bewegung in die richtige Richtung.
„Immer mehr Unternehmen investieren in eine stärker API-gesteuerte Architektur, in der Systeme sich problemlos verbinden und Informationen austauschen können. Dadurch wird es möglich, KI-Agenten in größerem Umfang zu steuern und zu koordinieren“, sagt Matheny.
Die USA und Asien liegen vor Europa.
Die Umfrage zeigt auch deutliche geografische Unterschiede. In den USA geben 48 Prozent der IT-Manager an, KI-Agenten in ihren Betriebsabläufen einzusetzen. In Europa liegt der entsprechende Wert bei 35 Prozent, in Asien bei 41 Prozent.
Die Unterschiede werden auch beim Vergleich der Unternehmensgröße deutlich. Unter den mittelständischen und großen Unternehmen in den USA haben 48 Prozent KI-Agenten implementiert, verglichen mit 33 Prozent in Europa.
Große Unterschiede zwischen den Branchen
In Europa führt der Technologie- und Mediensektor mit einer Implementierungsrate von 55 Prozent. Der öffentliche Sektor folgt dicht dahinter mit 52 Prozent, was zeigt, dass KI-Systeme nicht mehr nur auf den privaten Sektor beschränkt sind.
Die langsamste Entwicklung findet im Einzelhandel statt, wo nur 12 Prozent der Unternehmen KI-gestützte Systeme einsetzen. Auch der Finanzsektor liegt mit 21 Prozent noch relativ niedrig, hier wird jedoch ein rascher Anstieg erwartet. Ganze 58 Prozent der Finanzunternehmen planen, innerhalb des kommenden Jahres KI-gestützte Systeme einzuführen.







