Künstliche Intelligenz verändert nicht mehr nur die Arbeitsweise von Unternehmen, sondern auch die Art und Weise, wie Cyberkriminelle ihre Angriffe planen, durchführen und ausweiten. Laut CrowdStrike Globaler Bedrohungsbericht 2026 Künstliche Intelligenz hat sich zu einem der Haupttreiber für schnellere Angriffe, ausgefeiltere soziale Manipulation und ein immer kleiner werdendes Zeitfenster für die Verteidiger entwickelt, um Angriffe zu erkennen und zu stoppen.
Cyberbedrohungen entwickeln sich in einem Tempo, das nur wenige Organisationen je erlebt haben. Was früher Tage oder Wochen dauerte, kann heute in Minuten erledigt werden, während Angreifer generative KI einsetzen, um alles zu automatisieren – von Aufklärung und Phishing bis hin zur Codeentwicklung und Informationsbeschaffung.
CrowdStrike Die Entwicklung wird als Paradigmenwechsel beschrieben, bei dem KI sowohl ein mächtiges Werkzeug für Verteidiger als auch ein beschleunigender Faktor für Angreifer ist. Das Ergebnis ist eine Bedrohungslandschaft, in der Geschwindigkeit, Identitäten und Cloud-Dienste im Mittelpunkt stehen.
Künstliche Intelligenz treibt eine neue Generation von Cyberangriffen voran.
Eine der deutlichsten Schlussfolgerungen des Berichts ist, dass Bedrohungsakteure, die KI einsetzen, ihre Aktivitäten deutlich verstärkt haben. CrowdStrike verzeichnete einen Anstieg von 89 Prozent Die Anzahl der Angriffe durch KI-gestützte Angreifer hat im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. KI wird unter anderem zur Verbesserung von Social Engineering, zur Automatisierung von Phishing-Kampagnen, zur Analyse von Zielen und zur Optimierung der Malware-Entwicklung eingesetzt.
Gleichzeitig weist der Bericht darauf hin, dass KI nicht zwangsläufig völlig neue Angriffsmethoden hervorbringt. Vielmehr macht die Technologie bestehende Angriffe deutlich schneller, kostengünstiger und einfacher skalierbar.

Die Zeit, einen Angriff zu stoppen, wird immer kürzer.
Geschwindigkeit ist eine der bemerkenswertesten Feststellungen des Berichts.
CrowdStrike verzeichnete die schnellste sogenannte Ausbruchszeitpunkt bei Cyberkriminalität bisher nur 27 Sekunden. Die mittlere Geschwindigkeit, mit der Angreifer vom ersten Zugriff bis zur weiteren Ausbreitung in einer kompromittierten Umgebung gelangen, ist ebenfalls gesunken auf 29 Minuten.
Für Sicherheitsteams bedeutet dies, dass traditionelle Arbeitsmethoden nicht mehr ausreichen.
Da Angreifer große Teile der Angriffskette automatisieren, verringern sich die Möglichkeiten für manuelle Analysen und langsame Vorfallsprozesse, was Unternehmen dazu zwingt, zunehmend auf automatisierte Sicherheitsplattformen, KI-basierte Bedrohungserkennung und kontinuierliche Überwachung zurückzugreifen.
KI entwickelt sich ebenfalls zu einer neuen Angriffsfläche.
Der Bericht zeigt, dass KI nicht nur als Werkzeug für Angreifer eingesetzt wird, sondern dass KI-Systeme selbst zu attraktiven Zielen werden.
Unternehmen setzen in rasantem Tempo generative KI-Dienste, KI-Agenten und Sprachmodelle ein, die geschäftskritische Informationen, interne Dokumente und automatisierte Arbeitsabläufe verarbeiten können, wodurch sie zu einer neuen Art von Angriffsfläche werden.
CrowdStrike Daher warnt er davor, dass Organisationen sowohl KI-Modelle, KI-Anwendungen, Identitäten als auch die zugrunde liegende Infrastruktur genauso schützen müssen wie traditionelle IT-Systeme.
Immer mehr Angriffe zielen auf die Cloud ab.
Cloud-Infrastrukturen bleiben weiterhin ein vorrangiges Ziel sowohl für Cyberkriminelle als auch für staatlich geförderte Gruppen.
Der Bericht zeigt einen Steigerung um 266 Prozent Es kommt vermehrt zu Cloud-basierten Angriffen staatlich verbundener Akteure. Angreifer nutzen zunehmend gestohlene Identitäten, Fehlkonfigurationen und vertrauenswürdige Cloud-Dienste, um sich unbemerkt zwischen verschiedenen Umgebungen zu bewegen.
Gleichzeitig stellt CrowdStrike fest, dass identitätsbasierte Angriffe weiter zunehmen, was bedeutet, dass Multi-Faktor-Authentifizierung, Berechtigungsmanagement und kontinuierliche Identitätsüberwachung immer wichtiger werden.
Die Zahl der Zero-Day-Schwachstellen steigt weiter an.
Ein weiterer Bereich, der Sicherheitsexperten Sorgen bereitet, ist die Entwicklung von Zero-Day-Schwachstellen.
Dem Bericht zufolge stieg die Zahl der ausgenutzten Sicherheitslücken, bevor diese öffentlich bekannt wurden, mit 42 Prozent Im Laufe des Jahres zielen Angreifer zunehmend auf Edge-Geräte und mit dem Internet verbundene Infrastrukturen ab, da eine Kompromittierung schnell Zugriff auf das gesamte Netzwerk der Organisation ermöglichen kann.
Dies bedeutet, dass Unternehmen die Zeit von der Erkennung bis zur Behebung des Problems verkürzen und beim Risikomanagement proaktiver vorgehen müssen.
Sicherheitsmaßnahmen müssen in Echtzeit durchgeführt werden.
CrowdStrike ist der Ansicht, dass die Cyberabwehr heutzutage genauso schnell arbeiten muss wie die Angreifer.
Es geht nicht mehr nur darum, Schadsoftware zu erkennen, sondern auch darum, anomale Verhaltensweisen zu identifizieren, Identitäten zu schützen, KI-Systeme abzusichern und die Reaktion zu automatisieren, bevor ein Angreifer Zeit hat, sich in der Umgebung zu etablieren.
Mit der fortschreitenden Entwicklung der KI wird die Fähigkeit, menschliches Fachwissen mit automatisierter Sicherheitsanalyse zu kombinieren, zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil für private und öffentliche Organisationen.
KI verändert das Spielfeld
Der Bericht von CrowdStrike zeigt, dass KI zu einem festen Bestandteil der Cyberbedrohungslandschaft geworden ist. Die Technologie wird bereits heute eingesetzt, um Angriffe schneller, präziser und schwerer erkennbar zu machen, während Unternehmen ihre Geschäftsmodelle zunehmend auf KI-gestützten Diensten aufbauen.
Für schwedische Unternehmen bedeutet diese Entwicklung, dass Cybersicherheit nicht länger als separates IT-Thema betrachtet werden kann. Der Schutz von Identitäten, Cloud-Infrastruktur und KI-Lösungen muss integraler Bestandteil der digitalen Unternehmensstrategie werden.
Wenn sowohl Angreifer als auch Verteidiger KI einsetzen, wird der entscheidende Unterschied nicht darin liegen, wer Zugang zu der Technologie hat, sondern darin, wer sie am schnellsten und effektivsten einsetzen kann.

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Laden Sie den Bericht hier herunter:
https://www.crowdstrike.com/en-us/global-threat-report/








