Eine neue Umfrage zeigt, dass britische Verbraucher generisches Marketing satt haben, während es Marken schwerfällt, sich von der Masse abzuheben.
Laut einer Umfrage geben drei von vier (75 Prozent) britischen Verbrauchern an, regelmäßig Werbung zu erhalten, die für sie nicht relevant ist. Optimizely.
Die Ergebnisse stammen von Der Überlebensleitfaden für Marketer Die Studie basiert auf einer Umfrage unter 1.000 Konsumenten und 100 Marketingfachleuten. Sie zeigt, dass Konsumenten zunehmend frustriert sind von unpersönlichem und schlecht zielgerichtetem Marketing. Gleichzeitig berichten Marketingfachleute, dass sie häufig unter Zeitdruck stehen und mit fragmentierten Daten und unzusammenhängenden Systemen arbeiten, was es ihnen erschwert, die von Kunden erwarteten Inhalte und die gewünschte Qualität zu liefern.
Entsprechend Die Umfrage erhält mehr als zwei Drittel (69 Prozent). Viele Verbraucher erhalten dieselbe Nachricht oder E-Mail mehrfach vom selben Unternehmen. Ebenso viele empfinden Marketing oft als zu allgemein und nicht auf sie zugeschnitten. Weitere 61 Prozent glauben, zu viel Werbung zu erhalten, und 56 Prozent geben an, dass es zunehmend schwieriger wird, Marken zu finden, die relevant und ansprechend kommunizieren.
Die Folge ist, dass viele Verbraucher der Unternehmenskommunikation gegenüber weniger aufgeschlossen sind. Fast die Hälfte (42 Prozent) gibt an, das Interesse zu verlieren, wenn Inhalte als irrelevant empfunden werden, während mehr als ein Drittel (35 Prozent) sich von E-Mails und anderen Marketingmitteilungen abmelden, nachdem sie irrelevante Werbung erhalten haben.
Die Umfrage verdeutlicht auch die Herausforderungen, denen sich Marketingfachleute gegenübersehen. 60 % der britischen Marketingfachleute geben an, häufig gezwungen zu sein, Kampagnen zu starten, für deren Optimierung ihnen nicht genügend Zeit oder Daten zur Verfügung stehen, während 54 % direkt von einer Kampagne zur nächsten wechseln, ohne die Ergebnisse angemessen auszuwerten. Gleichzeitig sagen 66 %, dass die Verwaltung mehrerer Tools und Plattformen unnötigen Aufwand verursacht und es erschwert, relevante und personalisierte Kundenerlebnisse zu bieten.
– Verbraucher merken, wenn Marketing nicht für sie erstellt wird, und unsere Untersuchungen zeigen, dass sie es deshalb zunehmend ignorieren., sagt Tara Corey, SVP Marketing bei Optimizely. Ironischerweise könnte KI dieses Problem lösen, doch bisher hat die Technologie Marketer hauptsächlich dazu verleitet, immer mehr vom Gleichen zu produzieren. Die wahre Chance liegt nicht in mehr, sondern in besserem Content. Das bedeutet, KI einzusetzen, um Routineaufgaben zu reduzieren, damit sich Marketer wieder auf Strategie und Kreativität konzentrieren können.
Lesen Sie mehr dazu in Der Überlebensleitfaden für Marketer.
