GlobalConnect hat den Ausbau seiner digitalen Infrastruktur in den nördlichsten Teilen der nordischen Länder abgeschlossen. Die Investition erhöht die Kapazität in der Region und schafft mehrere neue, unabhängige Verbindungen zwischen Städten wie Luleå, Narvik, Sundsvall, Trondheim und Helsinki, wodurch die Stabilität und Ausfallsicherheit des Netzwerks gestärkt werden.
Durch die Erhöhung der Kapazität der Glasfaserkabel und die Modernisierung bestehender Strecken wurden im bestehenden Netzwerk mehrere neue internationale Verbindungen geschaffen. Dies lässt sich mit dem Ausbau einer Autobahn vergleichen, ohne neue Straßen zu bauen. Dadurch können mehr Daten schneller und stabiler übertragen werden.
Die Erweiterung ist Teil von GlobalConnects Langfristige Investitionen in den Ausbau der digitalen Infrastruktur, genannt Bifrost, umfassen sowohl die Modernisierung landbasierter Netze als auch neue Unterseekabel in der Ostsee und im Kattegat.
Die Initiative ist besonders wichtig für Nordschweden, wo die Industrie in Bereichen wie grüne Energie, Rechenzentren und Elektrifizierung rasant wächst, was einen erhöhten Bedarf an stabilen und leistungsstarken internationalen Verbindungen zur Folge hat.

Die digitale Infrastruktur in der Region wird derzeit an die rasch wachsende Nachfrage in ganz Skandinavien angepasst. Nordnorwegen wird als robustes und strategisches Drehkreuz für den internationalen Datenverkehr gestärkt, einschließlich potenzieller zukünftiger arktischer Unterseekabelsysteme wie beispielsweise … Polar Connect, während gleichzeitig die Verbindungen nach Süden zu den wichtigsten nordischen Städten und weiter zu den wichtigsten digitalen Zentren Europas gestärkt werden, sagt Per Jansson, SVP GlobalConnect Carrier.
Durch die Schaffung alternativer Datenwege wird die Anfälligkeit des Netzwerks verringert. Bei Beschädigung oder Wartungsbedarf eines Kabels kann der Datenverkehr umgeleitet werden, wodurch das Risiko von Störungen für Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Anwohner minimiert wird.
„Bei dieser Erweiterung geht es darum, die Kapazität und Zuverlässigkeit des Netzes zu erhöhen, um die langfristige industrielle und digitale Entwicklung in der Region über viele Jahre hinweg zu unterstützen“, sagt Jansson.
Lieferung und Umfang
Die Erweiterung wurde in vier Phasen durchgeführt:
• Stockholm–Luleå (Kapazitätserweiterung) – 2. Quartal 2025
• Luleå–Narvik–Alta (neue Route) – 4. Quartal 2025
• Sundsvall–Trondheim (neue Route) – 4. Quartal 2025
• Luleå–Helsinki (neue Route) – 4. Quartal 2025
Insgesamt bedeuten die Investitionen eine deutliche Kapazitätserweiterung und eine robustere digitale Infrastruktur in Nordschweden, Norwegen und Finnland.
EU-Unterstützung für langfristige Infrastruktur
Die Erweiterung erfolgt im Rahmen von Das Projekt Nordic Wave, Das Projekt wird von der EU über die Fazilität „Connecting Europe“ und von norwegischen Behörden kofinanziert. Die EU-Förderung spiegelt die langfristigen Investitionen wider, die für den Ausbau der grenzüberschreitenden digitalen Infrastruktur erforderlich sind, insbesondere in dünn besiedelten Gebieten, wo eine stabile Konnektivität für die regionale Entwicklung von entscheidender Bedeutung ist.








