Kurze Übersicht gefällig?
KI-Zusammenfassung
Schlüsselmomente
Frühes KI-Stadium
85 Prozent der schwedischen Industrieunternehmen befinden sich mit KI noch in der Erkundungs- oder Pilotphase.Datenqualität als Hindernis
51 Prozent der Unternehmen sehen die größte Herausforderung bei der Skalierung von KI in der mangelnden Datenqualität und dem unzureichenden Datenzugang.Optimierung der Lieferkette
Laut den Befragten wird KI voraussichtlich den größten Mehrwert bei der Optimierung der Lieferkette bieten.Unternehmensambitionen und Geschwindigkeit
Die Unternehmen bewerten ihre Fähigkeit, KI schnell einzuführen, mit 3,53 von 5 Punkten, was auf vorsichtigen Optimismus hindeutet.Die Datenqualität stellt das größte Hindernis für die Skalierung von KI dar, während vier von zehn schwedischen Befragten KI noch nicht einsetzen.
Trotz hoher Erwartungen an KI befinden sich schwedische Industrieunternehmen noch in der Anfangsphase der Implementierung. Eine neue nordische Studie von IFS zeigt, dass 85 Prozent der befragten Schweden KI noch erforschen oder Pilotprojekte durchführen, während nur 15 Prozent bereits zur tatsächlichen Implementierung übergegangen sind. 40 Prozent geben an, KI-Tools noch gar nicht zu nutzen.
Die Umfrage zeigt, dass die größte Herausforderung nicht mangelndes Interesse, sondern Daten sind. 51 Prozent der schwedischen Befragten nennen die Datenqualität und den Datenzugang als eines der größten Hindernisse für die Skalierung von KI.
– Schwedische Industrieunternehmen erkennen die Chancen der KI, doch die Umfrage zeigt, dass die richtigen Bedingungen erforderlich sind, um von Experimenten zu einem echten Geschäftsnutzen zu gelangen., sagt Mattias Bolander, Leiter der nordischen Länder IFS. Sind Daten fragmentiert oder unzugänglich, gestaltet sich der Einsatz von KI in geschäftskritischen Prozessen schwierig. Unternehmen, die ihre Datenstruktur optimieren, sind deutlich besser gerüstet, KI im großen Maßstab einzusetzen.
Lieferkette ganz oben auf der schwedischen KI-Agenda
Auf die Frage, in welchem Bereich KI den größten Mehrwert schaffen kann, antworteten schwedische Befragte mit 26 Prozent als erstes mit der Optimierung der Lieferkette.
Gleichzeitig herrscht vorsichtiger Optimismus hinsichtlich der Fähigkeit der Unternehmen, das Tempo zu erhöhen. Auf einer Fünf-Punkte-Skala bewerten schwedische Befragte die Fähigkeit ihrer Organisation, KI schnell genug einzuführen, im Durchschnitt mit 3,53, was nahe am nordischen Durchschnitt von 3,55 liegt.
„Schwedischen Unternehmen mangelt es nicht an Ambitionen“, fährt Bolander fort. Der nächste Schritt besteht darin, KI mit der operativen Realität und den Daten aus den zentralen Geschäftsprozessen zu verknüpfen. Nur so lässt sich das Potenzial in messbare Ergebnisse umsetzen.
Das schwedische Bild spiegelt auch die Entwicklungen in der nordischen Region wider. 81 Prozent der befragten Unternehmen in den nordischen Ländern befinden sich noch in der Erkundungs- oder Pilotphase, und 50 Prozent nennen die Datenqualität oder -verfügbarkeit als eines der größten Hindernisse für die Skalierung von KI.
Die Optimierung der Lieferkette und die vorausschauende Wartung wurden als die Bereiche identifiziert, in denen KI voraussichtlich den größten Mehrwert schaffen wird.
Über die Umfrage
IFS Connect 2026 – AI Pulse: Nordische Industrieumfrage basiert auf einer interaktiven Umfrage, die am 23. April 2026 im Rahmen der IFS Connect Nordics durchgeführt wurde. Insgesamt nahmen 294 Befragte aus Industrieunternehmen in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland teil.
Über IFS
IFS ist der weltweit führende Anbieter von industrieller KI und Software für Unternehmen, die Produkte herstellen, warten und instand halten. Die Technologie des Unternehmens ermöglicht es Unternehmen, Güter zu fertigen, komplexe Anlagen zu warten und serviceorientierte Prozesse zu managen.
