Kurze Videos im Geschäft gehören heute zu den effektivsten Mitteln, um Kaufentscheidungen kurz vor dem Kauf zu beeinflussen. Es zeigt Schibsted in seiner neuen Videostudie 2026 wobei der Schwerpunkt darauf liegt, wie viel Kommunikation während einer sehr kurzen Expositionszeit tatsächlich stattfinden kann.
Die Studie zeigt, dass sich mehrere wichtige Kommunikationsziele bereits innerhalb weniger Sekunden erreichen lassen. Es geht darum, an einen Kauf zu erinnern, bestehende Erinnerungen zu festigen und Emotionen beim Konsumenten zu wecken. Laut der Analyse liegt ein Großteil der Aufmerksamkeit bereits in den ersten Sekunden, wodurch kurze Videoformate besonders effektiv sind.
Dies rückt die digitalen Bildschirme im Einzelhandel als Medienkanal in eine völlig neue Position. Hier trifft klare Kommunikation auf hohe Sichtbarkeit und Nähe zum eigentlichen Kaufmoment. Wenn der Kunde bereits im Kaufprozess ist, … speichern Es besteht sowohl die Möglichkeit als auch der Wille, direkt zu handeln.
Wenn neue Technologien es ermöglichen, Echtzeitdaten darüber zu erfassen, wer eine Nachricht gesehen hat, und gleichzeitig Zielgruppen im stationären Handel anzusprechen, entsteht eine neue Medienlogik. Anstatt Werbeflächen oder Präsenz in der Öffentlichkeit zu kaufen, können Marken messbare Kontakte im kundenfreundlichsten Umfeld erwerben.
”Dadurch erhält das Geschäft eine einzigartige Position als Medienkanal, wenn der Kunde auch mental bereit ist, die Informationen aufzunehmen“, sagt er. Christian Bönnelyche bei BizLab.
Kurze Videos im Geschäft erzielen Wirkung in realen Kaufsituationen.
Video ist heutzutage das am schnellsten wachsende Format im Marketing. Laut der Studie liegt das größte ungenutzte Potenzial jedoch nicht in der Erstellung von mehr Inhalten, sondern darin, die richtige Botschaft im richtigen Kontext zu vermitteln.
“Schibsteds Studie zeigt, dass die Hälfte der Aufmerksamkeit in den ersten zwei Sekunden erfolgt. Im Geschäft findet genau dort der entscheidende Kampf statt, und deshalb ist kurzes In-Store-Video das logischste Format für Einzelhandelsmedien kurz vor dem Kauf”, sagt er. Christian Bönnelyche.

In einem Ladengeschäft ist der Kunde bereits gedanklich bereit, eine Entscheidung zu treffen. Daher dienen kurze Videoformate eher als klare Erinnerung, Impulsgeber und Orientierungshilfe denn als lange Geschichte, die Zeit und Engagement erfordert.
Video ist ein Ökosystem, in dem der Shop die Conversion steuert.
Kurze Videoformate sollten längere Formate nicht ersetzen, sondern ergänzen. Längere Videos können in digitalen Kanälen Interesse wecken und die Präferenz steigern, während kurze Videos im Geschäft den letzten Kaufschritt anstoßen können, wenn das Produkt in Reichweite ist.
Hier kommt dem stationären Handel eine klare Rolle in einem zusammenhängenden Video-Ökosystem zu. Die Auswirkungen zeigen sich früh, oft schon in den ersten Sekunden.
“Der Effekt entsteht nicht dadurch, dass man länger sichtbar ist, sondern dadurch, dass man von Anfang an sichtbar ist. Unmissverständlich klar und mit der Marke sofort präsent”, sagt Christian Bönnelyche.
Drei Prinzipien für effektive kurze Videos im Geschäft
Um mit Kurzvideos im Einzelhandel erfolgreich zu sein, nennt die Studie drei Grundprinzipien:
• Gewinnen Sie die ersten zwei Sekunden, indem Sie das Markenprodukt und die Markenbotschaft direkt präsentieren.
• Kontextbezogene Inhalte erstellen, indem diese an den Standort im Geschäft, die Zeit und die Situation angepasst werden.
• Messen und optimieren Sie durch Testen von Variationen und Anpassen in Echtzeit basierend auf der tatsächlichen Exposition und Reaktion
Die Medien im Einzelhandel reichen von der Oberfläche bis hin zur Zielgruppe und den Daten.
Traditionell haben stationäre Geschäfte Werbeflächen verkauft. Der nächste Schritt besteht darin, messbare Kontakte und Zielgruppen mithilfe derselben Datenlogik zu verkaufen, die Werbetreibende online gewohnt sind.
Wenn der Handel aufzeigen kann, wer in welcher Situation erreicht wird und mit welcher Wirkung des Ladens Digitale Bildschirme sind ein Kanal, der ähnlich wie digitale Werbung geplant werden kann. Der Unterschied liegt in der Nähe zum Kauf.
Dadurch kann ein größerer Teil der Werbebudgets von globalen digitalen Plattformen in physische Einzelhandelsumgebungen verlagert werden, wo die Wirkung direkt messbar ist.
BizLab Das Unternehmen entwickelt KI-basierte Analyse- und Medienlösungen für den stationären Einzelhandel. Die Plattform unterstützt Einzelhändler dabei, ihre Kunden in Echtzeit zu verstehen und ermöglicht zielgerichtete Kommunikation auf digitalen Bildschirmen im Geschäft. Die Daten dienen der Planung, Optimierung und Nachbereitung.
Die Entwicklungen im Bereich der Einzelhandelsmedien zeigen deutlich, wie der stationäre Handel zu einem immer wichtigeren Bestandteil des datengetriebenen Werbemarktes wird. Durch die Kombination von kurzen Videos, Echtzeitdaten und Zielgruppenmanagement kann der stationäre Handel messbare Wirkung erzielen, wenn der Konsument bereits kaufbereit ist.








