LAS VEGAS – Auf der Informatica World 2026 kündigte Informatica vier neue Funktionen an, die die Zusammenarbeit mit Snowflake, dem Unternehmen hinter der AI Data Cloud, vertiefen. Zu den Innovationen gehören agentenbasierte KI, Headless-Datenmanagement, Zugriffskontrolle und die Unterstützung offener Datenformate. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu helfen, KI-Lösungen schneller, sicherer und mit höherer Datenqualität zu entwickeln und zu skalieren.
Die neuen Funktionen bieten gemeinsamen Kunden bessere Möglichkeiten, KI-Initiativen für Unternehmen auf der Snowflake-Plattform zu entwickeln, zu verwalten und zu skalieren und gleichzeitig die Anforderungen an Datengovernance, Sicherheit und Transparenz zu erfüllen.
– Unternehmen brauchen nicht nur schnelle KI, sondern auch KI, der sie vertrauen können., sagt Rik Tamm-Daniels, Vizepräsident für Ökosysteme und Technologie bei Informatica.
„Die Innovationen, die wir mit Snowflake einführen, tragen dazu bei, dass KI-Agenten und Analyselösungen auf qualitativ hochwertigen, kontextreichen und nachvollziehbaren Daten basieren und Unternehmen so in die Lage versetzt werden, mit KI einen Mehrwert zu schaffen.“.
Chris Child, Vizepräsident für Produkt- und Datenentwicklung bei Snowflake, betont die Bedeutung der Partnerschaft.
„Snowflake hat sich zum Ziel gesetzt, Unternehmen beim Aufbau und der Skalierung von KI-Anwendungen und KI-Agenten auf einer vertrauenswürdigen und kontrollierten Datenplattform zu unterstützen. Informatica ist dabei ein wichtiger Partner. Von einer der ersten MCP-Integrationen in unser Cortex-KI-Ökosystem bis hin zur einheitlichen Verwaltung offener Datenformate ermöglichen diese Innovationen unseren gemeinsamen Kunden, KI schneller einzusetzen, ohne Kompromisse bei Governance oder Transparenz einzugehen.“.
Headless-Datenmanagement für Snowflake Cortex AI
Eine der wichtigsten Neuigkeiten ist, dass Informatica einer der ersten Snowflake-Partner sein wird, der eine Headless-Datenmanagement-Integration für Snowflake Cortex AI bereitstellt.
Entwickler, die KI-Agenten in Cortex AI erstellen, können jetzt Funktionen aus der Headless Intelligent Data Management Cloud (IDMC) von Informatica, einschließlich Metadaten-Lookup und Adressverifizierung, direkt aus Cloud Data Governance and Catalog (CDGC) aufrufen.
Dies bedeutet, dass Organisationen KI-Agenten mit Zugriff auf kontrollierte und qualitätsgesicherte Daten erstellen können, ohne eigene Integrationen entwickeln oder Kompromisse bei Datenqualität und Governance eingehen zu müssen.
Headless IDMC ist derzeit als private Vorabversion verfügbar; die allgemeine Verfügbarkeit ist für Sommer 2026 geplant.
Zentralisierte Kontrolle der Zugriffsrichtlinien
Für Organisationen mit hohen Anforderungen an Datenschutz und Compliance bietet Informatica außerdem die Möglichkeit, über Cloud Data Access Management (CDAM) Zugriffsrichtlinien auf Zeilenebene in Snowflake-Tabellen zu verwalten.
Diese Funktion ermöglicht es, Zugriffsregeln zentral in CDAM zu definieren und automatisch in Snowflake bereitzustellen, wodurch die Notwendigkeit entfällt, Richtlinien manuell in verschiedenen Umgebungen neu zu erstellen.
Ziel ist es, ein Modell zu schaffen, in dem Unternehmen Governance-Regeln einmal definieren und diese dann einheitlich auf die gesamte Datenlandschaft anwenden können.
Die Funktion ist im Allgemeinen weltweit verfügbar.
Verbesserte Governance für offene Datenformate und Iceberg-Tabellen
Da immer mehr Organisationen offene Datenarchitekturen aufbauen, bringt Informatica auch allgemein verfügbare CDGC-Scanner für Snowflake Managed Iceberg Tables auf den Markt.
Die Lösung extrahiert automatisch technische Metadaten, bildet die Datenherkunft ab und nutzt KI-basiertes Profiling, um sensible Daten zu identifizieren.
Darüber hinaus werden die Informationen mit Geschäftsglossaren, Datenkatalogen und Governance-Richtlinien verknüpft, unabhängig davon, wo die Daten gespeichert sind.
Jotun erkennt den Wert einer erweiterten Daten-Governance.
Gro Kamfjord, Chief Data Officer bei Jotun, sieht die neuen Funktionen als einen wichtigen Schritt in der Arbeit des Unternehmens im Bereich Daten- und KI-Governance.
„Im Zuge der Weiterentwicklung unserer Analytics- und KI-Initiativen mit Informatica und Snowflake werden die Zugriffskontrolle auf Zeilenebene und die verbesserte Transparenz von Metadaten und Datenherkunft für Snowflake Managed Iceberg Tables zu wichtigen Bestandteilen unserer zentralisierten Daten-Governance-Strategie.“.
– Die Innovationen geben uns die Möglichkeit, unsere Governance-Standards zu skalieren und eine intelligente Metadatenumgebung aufzubauen, die sich im Einklang mit unseren wachsenden Daten- und KI-Anforderungen weiterentwickeln kann.
Über Informatica
Informatik ist ein globaler Anbieter von KI-gestütztem, cloudbasiertem Datenmanagement. Die Intelligent Data Management Cloud (IDMC)-Plattform des Unternehmens unterstützt Organisationen bei der Vernetzung, Verwaltung und Bereitstellung von Daten für KI, Analysen und geschäftskritische Prozesse.
Die Plattform umfasst unter anderem Datenintegration, Datenqualität, Daten-Governance, Metadatenmanagement, Datenkatalogisierung, Datenschutz und Stammdatenmanagement (MDM).
Über Snowflake
Schneeflocke bietet AI Data Cloud an, eine Plattform, die Unternehmen bei der Erfassung, Analyse und dem Austausch von Daten in großem Umfang unterstützt. Die Plattform wird für Analysen, KI-Entwicklung, maschinelles Lernen und den Datenaustausch zwischen Unternehmen und Partnernetzwerken weltweit eingesetzt.








