Wann Diego Lopez, Leiter der Cybersicherheit bei IT Gesamt, betrat die Bühne Circular Tech Forum 2026 Die Botschaft war eindeutig: Cyberbedrohungen sind nichts Abstraktes oder Fernes, das nur andere betrifft. Sie sind allgegenwärtig und betreffen jeden – von kritischen Infrastrukturen wie Energie, Gesundheitswesen und Finanzen bis hin zu Unternehmen jeder Größe.
Diego zeichnete das Bild einer grundlegend veränderten Bedrohungslandschaft. Die Digitalisierung hat zwar seit Langem Innovation und Effizienz vorangetrieben, aber auch eine riesige Angriffsfläche geschaffen. Und im Jahr 2026 wird die künstliche Intelligenz die Spielregeln grundlegend verändern. Nicht nur für Verteidiger, sondern ebenso für Angreifer.
Die Teilnehmer bei Circular Tech Forum Ich habe konkrete Einblicke in die Vorgehensweise von Angreifern, die Schwächen von Organisationen und die entscheidenden Faktoren gewonnen.
1. Die Frage ist nicht, ob Sie exponiert werden – sondern wann.
Die Digitalisierung hat eine riesige Angriffsfläche geschaffen. Jedes vernetzte Gerät, jede Integration und jeder Cloud-Dienst stellt ein potenzielles Einfallstor dar. Es ist wichtig, dieser Realität zu begegnen und nicht darauf zu hoffen, ihr entkommen zu können.
2. Vorschriften schützen dich nicht.
Cyberkriminelle kümmern sich nicht um Gesetze, und ihre Entwicklungsgeschwindigkeit ist höher als die der Regulierungsbehörden. Die Einhaltung von Vorschriften ersetzt keine aktive Sicherheitsarbeit.
3. Schnellere Patches – die meisten Angriffe nutzen bekannte Sicherheitslücken aus.
Ein Großteil der heutigen Angriffe basiert nicht auf ausgeklügelten Zero-Day-Schwachstellen, sondern auf Sicherheitslücken, die seit Monaten oder Jahren bekannt sind. Eine der wichtigsten Verteidigungsmaßnahmen ist einfach: Systeme stets auf dem neuesten Stand halten und die Einfallstore schließen, an die Angreifer bereits klopfen.

4. Verstehen Sie, wie Angreifer denken
Angreifer folgen einem Muster: Aufklärung → Eindringen → Verbreitung → Kontrolle → Auswirkung. Es ist eine Kette, und Ketten können durchbrochen werden. Kennt man den Ablauf, kann man den Angriff frühzeitig stoppen, bevor Schaden entsteht.
5. KI ergänzt, ersetzt aber nicht den Menschen
Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert sowohl die Offensive als auch die Defensive. Verteidigern kann sie helfen, Anomalien zu erkennen und Sicherheitsteams zu entlasten. Allerdings fehlt KI der Kontext und das operative Verständnis, das ein Mensch besitzt. Wahre Sicherheit entsteht erst im Zusammenspiel beider.
6. Zeit ist dein größter Feind, und du hast weniger davon, als du denkst.
Unternehmen benötigen im Durchschnitt Monate, um eine Sicherheitslücke zu entdecken. Ein Angreifer kann ein gesamtes Netzwerk innerhalb von Minuten verschlüsseln. Investieren Sie in die Fähigkeit, … schnell entdecken, nicht nur Prävention.
Diegos Tipps für Ihr eigenes UnternehmenCybersicherheit ist eine strategische Managementfrage – keine reine IT-Angelegenheit. Die richtige Kombination aus Technologie, Prozessen und Mitarbeitern schafft die notwendige Resilienz. Handeln Sie jetzt.








