Ein neuer Bericht von TrendAI zeigt, wie Cyberangriffe industrialisiert werden und wie KI diese Prozesse vorantreibt. Laut einem neuen Bericht von TrendAI, der zeigt, wie KI die Entwicklung fortschrittlicherer Cyberspionage vorantreibt, arbeiten staatlich unterstützte Hacker zunehmend zusammen..
Das weltweit führende Cybersicherheitsunternehmen TrendAI präsentiert heute den Bericht National ausgerichtete APTs im Jahr 2025: KI-gestützte Bedrohungen und das sich verschiebende globale Cybergleichgewicht, was zeigt, wie staatlich unterstützte Cyberakteure zunehmend den Zugang zu bereits kompromittierten Netzwerken teilen.
Anstatt dass einzelne Akteure für die gesamte Angriffskette verantwortlich sind, wird der Zugriff zwischen Gruppen geteilt, was die Zeit vom Eindringen bis zur Spionage oder Sabotage erheblich verkürzt.
Industrialisierte Cyberspionage durch “Pass-as-a-Service”
Der Bericht beschreibt TrendAI ein Modell, das sie nennen Premier Pass-as-a-Service, wo der Zugang zu gehackten Netzwerken als Dienstleistung verkauft oder geteilt wird.
Das Modell wurde von Bedrohungsgruppen mit Verbindungen zu China entwickelt, wobei sich die Akteure auf verschiedene Teile der Angriffskette spezialisieren und dann den Zugriff untereinander weitergeben, sodass nachfolgende Gruppen schnell übernehmen und sich auf Datendiebstahl, Informationsbeschaffung oder Störungsoperationen konzentrieren können.
– Wir beobachten, wie staatlich geförderte Cyberaktivitäten zunehmend industrialisiert werden., sagt Martin Fribrock, Landesmanager Schweden, Finnland und das Baltikum auf TrendAI.
Bedrohungsgruppen konzentrieren sich auf verschiedene Phasen der Angriffskette und geben dann den Zugriff auf bereits kompromittierte Netzwerke weiter. Dies ermöglicht es anderen Akteuren, direkt zur nächsten Phase überzugehen, beispielsweise zu Spionage oder Sabotage. Das Ergebnis sind schnellere und besser koordinierte Angriffe, die schwer zu erkennen und dem richtigen Akteur zuzuordnen sind.
Geopolitische Ziele und KI treiben die Entwicklung voran
Der Bericht zeigt auch, dass Cyberangriffe zunehmend mit geopolitischen Zielen verknüpft sind. Unter anderem haben Forscher Angriffe identifiziert, die auf die ukrainische Verteidigungslieferkette abzielen, darunter Schifffahrts-, Schienen- und Logistikketten, die das Land und seine Verbündeten versorgen.
Gleichzeitig wird erwartet, dass der Einsatz von KI die Entwicklung weiter beschleunigen wird. Laut dem Bericht kombinieren Bedrohungsakteure einheimische KI-Lösungen mit westlichen Plattformen, um:
- Automatisierte Zielzuordnung
- Schwachstellen schneller erkennen
- Skalierung von Angriffen effektiver
– Wenn diese Art von Cyberaktivitäten mit KI-gestützter Kartierung und Schwachstellenanalyse kombiniert wird, verkürzt sich die für die Durchführung komplexer Angriffe benötigte Zeit drastisch, sagt Martin Fribrock.








