Projektmanagement steht bis 2031 ganz oben auf der Liste der zukünftigen Kompetenzentwicklungsbedürfnisse Schwedens. Die Prognose stammt von ServiceNow Und Pearson weist darauf hin, dass der Übergang zur KI nicht nur mehr technische Experten erfordert, sondern auch eine stärkere Fähigkeit, Veränderungen zu gestalten, Arbeitsmethoden zu koordinieren und neue Technologien in praktische Geschäftsvorteile umzusetzen.
Die KI-Debatte dreht sich oft um den Bedarf an mehr Entwicklern, KI-Spezialisten und technischen Experten. Neue schwedische Daten von ServiceNow und Pearson zeigen jedoch, dass Schwedens größter zukünftiger Qualifikationsbedarf nicht in einzelnen Programmier- oder KI-Kenntnissen liegt, sondern im Projektmanagement.
Die Prognose, die bis 2031 reicht, zeigt zudem, dass Schwedens größter Fachkräftebedarf in den Bereichen Führung, Kommunikation, Problemlösung, Zusammenarbeit und Stakeholder-Management liegt. Dies deutet darauf hin, dass der Übergang zur KI nicht nur eine technische, sondern auch in hohem Maße eine organisatorische Herausforderung darstellt.
– Viele Organisationen konzentrieren sich auf welche KI-Tools Sie werden investieren, doch die eigentliche Herausforderung besteht darin, die Technologie in der Praxis zum Laufen zu bringen. Schwedische Daten zeigen, dass das Projektmanagement ein zentraler Engpass beim KI-Übergang ist. Unternehmen benötigen nicht nur mehr Fachkräfte, die die Technologie entwickeln können, sondern auch mehr Menschen, die den Wandel gestalten, Vertrauen aufbauen und KI in die Arbeitswelt übertragen können, so Martin Lindahl, Schweden-Manager von ServiceNow.
Laut schwedischer Prognose steht Projektmanagement bis 2031 an der Spitze der Liste der wichtigsten zukünftigen Kompetenzbedürfnisse, noch vor individuellen technischen Fähigkeiten wie Python. Auch diverse andere soziale und organisatorische Kompetenzen zählen zu den Top 10, darunter Führungsqualitäten, Kommunikationsfähigkeit, Problemlösungskompetenz, Teamfähigkeit und Stakeholder-Management.
Gleichzeitig zeigt der Bericht, dass technische Fähigkeiten prozentual gesehen weiterhin am schnellsten wachsen. Das bedeutet, dass der Bedarf an technischer Kompetenz besteht, diese aber durch Fähigkeiten ergänzt werden muss, die die Einführung, das Management und die praktische Anwendung von KI und digitalen Werkzeugen ermöglichen.
Künstliche Intelligenz (KI) schafft keinen Wert von allein. Wert entsteht erst, wenn die Technologie mit Arbeitsabläufen, Daten, Governance und sicherer Ausführung verknüpft ist. Daher werden Kompetenzen wie Projektmanagement, Führung und Zusammenarbeit entscheidend, wenn Unternehmen von KI-Pilotprojekten zu echtem Geschäftswert übergehen., sagt Martin Lindahl.
Die Prognose von ServiceNow und Pearson zeigt, dass die KI-Transformation neue Anforderungen an die Personalplanung von Unternehmen stellt. Anstatt sich ausschließlich auf spezialisierte technische Rollen zu konzentrieren, müssen Unternehmen die Fähigkeit entwickeln, Mitarbeiter, Prozesse und Technologie optimal aufeinander abzustimmen. Die erfolgreiche Umsetzung ist daher einer der wichtigsten Faktoren für Unternehmen, die KI erfolgreich einsetzen wollen.
Zum Bericht
Der Arbeitsmarktprognosebericht 2026 ist eine gemeinsame Studie von ServiceNow und Pearson. Die Prognose analysiert, wie KI, Digitalisierung und wirtschaftliche Veränderungen die Berufe und Kompetenzen der Zukunft beeinflussen. Die diesjährige Analyse umfasst 12 Länder, 9 Branchen und rund 5.600 Berufsfelder.
9.000 Kompetenzen, mit Prognosen bis 2031








