Stockholm – 12. März 2026 – KI-Daten-Cloud-Unternehmen Schneeflocke TechTarget präsentiert zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Omdia by Informa den Bericht “Der ROI von Gen AI und Agenten”. Die Studie basiert auf den Antworten von 2.050 Geschäfts- und IT-Managern in europäischen und globalen Unternehmen und liefert ein neues Bild davon, wie künstliche Intelligenz den Arbeitsmarkt beeinflusst.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt differenzierter sind, als viele Schlagzeilen vermuten lassen. In der Umfrage gaben 77 Prozent der Befragten an, dass KI zu mehr Arbeitsplätzen geführt hat, verglichen mit 46 Prozent, die von Arbeitsplatzverlusten berichten. Von denjenigen, die beide Auswirkungen erfahren haben, gaben 69 Prozent an, dass KI insgesamt positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt hatte.
Die Studie zeigt außerdem, dass Organisationen, die mit KI am erfolgreichsten sind, die Technologie in ihr Kerngeschäft integrieren und sie nicht nur für experimentelle Projekte nutzen. Unternehmen, die strukturiert mit Datenplattformen und KI-Strategien arbeiten, erzielen zudem einen höheren Geschäftswert und bessere Ergebnisse aus ihren Investitionen.
KI muss in den Betrieb integriert werden.
Da europäische Organisationen die Einführung von KI weiter vorantreiben und gleichzeitig regulatorische Anforderungen wie den EU-KI-Act erfüllen müssen, werden die größten Erfolge nicht durch bloßes Experimentieren erzielt, sagt er. Dayne Turbitt, Senior Vice President für EMEA bei Schneeflocke.
Er ist der Ansicht, dass KI in die Kernprozesse des Unternehmens integriert werden muss, während gleichzeitig die Datenreife, die Governance-Modelle und die Sicherheitsroutinen gestärkt werden müssen, um die regionalen Compliance-Anforderungen zu erfüllen.
Der europäische Arbeitsmarkt wird laut Turbitt zunehmend von Organisationen geprägt sein, die ambitionierte KI-Projekte mit einer robusten Dateninfrastruktur und starker Unternehmensführung verbinden können. Unternehmen, die Technologie erfolgreich in wirtschaftlichen Mehrwert umsetzen, werden sich einen nachhaltigeren Wettbewerbsvorteil auf verschiedenen Märkten sichern.

Der Reifegrad bestimmt die Auswirkungen von KI
Der Bericht zeigt auch, dass der Reifegrad der Organisation eine wichtige Rolle spielt. Von den Unternehmen, die KI bereits in mehreren Geschäftsbereichen implementiert haben, geben 75 Prozent an, dass die Technologie positive Auswirkungen auf ihre Mitarbeiter hatte. Bei Organisationen, die sich in einer früheren Phase der KI-Implementierung befinden, liegt dieser Wert bei 56 Prozent.
Dies lässt darauf schließen, dass sich die Auswirkungen von KI oft verändern, je stärker die Technologie in die Prozesse und Entscheidungssysteme der Organisation integriert wird.
Für viele Unternehmen bedeutet dies, dass KI nicht mehr nur als Werkzeug zur Automatisierung betrachtet wird, sondern als zentraler Bestandteil der digitalen Geschäftsstrategie der Zukunft.
Der Bericht hebt zudem hervor, dass Organisationen, die strategisch in KI, Kompetenzentwicklung und Dateninfrastruktur investieren, die größten Chancen haben, von dieser Technologie zu profitieren. Für europäische Unternehmen bedeutet dies, dass KI zunehmend zum Motor für Innovationen, neue Rollen und veränderte Arbeitsweisen wird, anstatt lediglich bestehende Arbeitsplätze zu ersetzen.








