Microsoft führt in Microsoft Teams eine neue Sicherheitsrichtlinie ein, die Unternehmen eine bessere Kontrolle über Drittanbieter-Bots und automatisierte Dienste ermöglicht, die versuchen, an Besprechungen teilzunehmen. Die neue Funktion soll verhindern, dass unautorisierte oder potenziell schädliche Bots ohne ausdrückliche Genehmigung des Besprechungsorganisators teilnehmen.
Diese Funktion wurde erstmals eingeführt in Microsoft 365 Der Fahrplan wurde Anfang des Jahres veröffentlicht und wird verfügbar sein für Teams auf Windows, macOS, Android und iOS Sowohl in globalen Standard-Multi-Tenant-Umgebungen als auch in GCC-Cloud-Umgebungen.
Stoppt Bots, bevor sie sich verbinden.
Wenn die Richtlinie aktiviert wird, identifiziert sie Microsoft Teams Externe Bots werden automatisch gefiltert und in den Wartebereich des Meetings platziert, bevor sie beitreten dürfen. Der Meeting-Organisator hat dann die Möglichkeit, den Zugriff zu genehmigen oder zu verweigern.
Der Schutz umfasst sowohl legitime Drittanbieter-Bots, die für Aufgaben wie Transkription, Annotation und Automatisierung eingesetzt werden, als auch potenziell schädliche Anwendungen, die von Bedrohungsakteuren ausgenutzt werden können.
Ziel ist es, Organisationen mehr Kontrolle darüber zu geben, welche automatisierten Dienste Zugriff auf sensible Besprechungen und Unternehmensinformationen haben.
“Die neue Richtlinie im Teams Admin Center, ”Externe Bots und deren Zugriff auf Besprechungen verwalten“, kann einzelnen Benutzern oder bestimmten Gruppen zugewiesen werden.“, Microsoft erklärt.
Das Unternehmen erklärt, dass Teams potenzielle Bots automatisch erkennt, sie in den Besprechungsraum platziert und sie deutlich als nicht-menschliche Teilnehmer kennzeichnet. Der Organisator der Besprechung muss die Verbindung anschließend aktiv genehmigen.
Auch wenn ein Meeting so konfiguriert ist, dass reguläre Teilnehmer die Lobby überspringen können, müssen Bots, die unter die Richtlinie fallen, dennoch vor der Teilnahme zugelassen werden.

Weitere Sicherheitskontrollen sind in Planung.
Microsoft plant außerdem, die Sicherheitsfunktionen weiter auszubauen. Zu den geplanten Funktionen gehören:
- Whitelists für zugelassene Bots.
- Möglichkeit, externe Bots vollständig zu blockieren.
- Administratorberichte und Prüfprotokolle identifizierter Bots.
- Detailliertere Sicherheitsrichtlinien, die auf die Anforderungen verschiedener Organisationen zugeschnitten sind.
Die neuen Funktionen werden Folgendes bieten IT-Administratoren Bessere Übersicht und stärkere Kontrolle über automatisierte Dienste in Teams.
Teil von Microsofts umfassenderen Sicherheitsbemühungen
Die neue Bot-Richtlinie ist Teil der umfassenden Bemühungen von Microsoft, die Sicherheit in Teams gegen moderne Cyberbedrohungen zu stärken.
Seit Dezember können Administratoren externe Teams-Benutzer blockieren über Microsoft Defender Portal um Social-Engineering-Angriffen von Cyberkriminellen und Ransomware-Gruppen entgegenzuwirken.
Ebenfalls im Januar eingeführt wurden neue Funktionen, die Benutzer warnen, wenn externe Anrufer vorgeben, vertrauenswürdige Organisationen zu vertreten – eine gängige Taktik bei Phishing- und Betrugsversuchen.
Microsoft hat außerdem die Möglichkeit eingeführt, verdächtige Anrufe als potenzielle Phishing- oder Betrugsversuche zu melden, wodurch Unternehmen bessere Möglichkeiten erhalten, Sicherheitsvorfälle zu erkennen und zu bewältigen.
Anfang dieses Jahres warnte Microsoft Auch weil Angreifer zunehmend externe Teams-Kollaborationssysteme nutzen, um in Unternehmensnetzwerke einzudringen. Indem sie sich als IT-Support oder Helpdesk ausgeben, versuchen sie, Mitarbeiter zur Gewährung von Fernzugriff zu verleiten, was zu Datendiebstahl und lateraler Ausbreitung innerhalb der IT-Umgebung des Unternehmens führen kann.
Die neue Richtlinie für externe Bots ist ein weiterer Schritt in Microsofts Strategie, die Sicherheit der digitalen Zusammenarbeit zu stärken und Organisationen einen besseren Schutz vor immer ausgefeilteren Cyberbedrohungen zu bieten.
Mehr Kontrolle über KI und Automatisierung in Meetings
Die zunehmende Nutzung KI-basierter Tools und automatisierter Meeting-Assistenten bedeutet, dass Immer mehr Drittanbieteranwendungen erhalten Zugang zu sensiblen Unternehmensbesprechungen.. Gleichzeitig besteht ein zunehmender Bedarf an klaren Sicherheitskontrollen, die es Organisationen ermöglichen, festzulegen, welche Dienste teilnehmen dürfen.
Mit der neuen Richtlinie erhalten IT-Administratoren eine bessere Kontrolle über externe Bots und können sicherstellen, dass nur autorisierte Dienste Zugriff auf Besprechungen und die dort geteilten Informationen haben. ergänzt Microsofts Zero-Trust-Initiative und stärkt den Schutz vor identitätsbasierten Angriffen, Social Engineering und anderen Cyberbedrohungen, die auf moderne Kollaborationsplattformen abzielen.
Da KI zunehmend zu einem selbstverständlichen Bestandteil des digitalen Arbeitsplatzes wird, ist zu erwarten, dass vermehrt Sicherheitsfunktionen eingeführt werden, um Unternehmen mehr Transparenz, bessere Unternehmensführung und höhere Sicherheit zu bieten. Microsoft Teams.








