Laut einer neuen Studie lassen sich Cyberangriffe 30 Tage im Voraus vorhersagen. TrendAI. Durch die Analyse des Benutzer- und Systemverhaltens lassen sich Sicherheitsrisiken erkennen, bevor ein Angriff erfolgt. Die Studie zeigt außerdem, welche Clientgeräte gefährdet sind. Der Angriff ist nicht zufällig., ohne dass ein klarer Zusammenhang besteht, wie und wann sie verwendet werden.
TrendAI stellt eine neue Methode zur Prävention von Cyberangriffen vor. Durch die Analyse des Nutzerverhaltens und des Systemverhaltens, die einem Angriff oft vorausgehen, lässt sich erkennen, wo die größte Bedrohung liegt und wo daher die Sicherheit Priorität haben muss. Im Idealfall kann ein Angriff bis zu 30 Tage im Voraus vorhergesagt werden.
Die Fähigkeit, Vorfälle vorherzusagen, hilft Unternehmen, das Risiko weitreichender Störungen, erheblicher Datenverluste und Wiederherstellungskosten zu reduzieren.

„Herkömmliche Schutzmechanismen erforderten bisher den Nachweis, dass Systeme einem laufenden oder bereits abgeschlossenen Sicherheitsvorfall ausgesetzt waren, um überhaupt eingreifen zu können“, erklärt Martin Fribrock, Country Manager für Schweden, Finnland und das Baltikum bei TrendAI. Diese Studie zeigt, dass Angriffe oft nicht zufällig erfolgen, sondern messbaren und vorhersagbaren Verhaltensmustern folgen. Die Tatsache, dass wir die Wahrscheinlichkeit von Cyberangriffen auf einzelne Geräte nun bis zu 30 Tage im Voraus prognostizieren können, hilft Unternehmen, Vorfälle zu verhindern, anstatt nur darauf reagieren zu können.
Die Studie kombiniert Verhaltensanalyse mit fortgeschrittener statistischer Modellierung, um das Risiko in sechs Bereichen zu bewerten: Ransomware, Trojaner, potenziell unerwünschte Programme (PUAs), Hacking-Tools, Kryptominer und Viren.

Die Ergebnisse zeigen, dass verschiedene Arten von Cyberbedrohungen mit unterschiedlichen Nutzungsmustern verknüpft werden können. Indem Sicherheitsteams die Systeme identifizieren, die als Nächstes am stärksten gefährdet sind, können sie ihre Bemühungen gezielt dort einsetzen, wo sie den größten Nutzen bringen. So sind beispielsweise unternehmenskritische Systeme einem höheren Risiko von Ransomware-Angriffen ausgesetzt, während Geräte, die beispielsweise umfangreiche Downloads durchführen oder häufig Gaming-Websites besuchen, einem höheren Risiko potenziell unerwünschter Anwendungen (PUAs) ausgesetzt sind. Selbst der Zeitpunkt der Gerätenutzung kann Aufschluss über die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs geben, beispielsweise wenn Geräte häufig spät abends genutzt werden. Dies stützt auch die These, dass Cyberkriminelle ihre Operationen individuell anpassen und Angriffe auf die jeweilige Zielperson zuschneiden.

Die Ergebnisse werden in TrendAI Vision One™ Cyber Risk Exposure Management (CREM) integriert.
Weitere Informationen und den vollständigen Bericht finden Sie unter Hier.








