Das Sicherheitsunternehmen Barrakuda hat wiederholt festgestellt, dass Benutzer versuchen, Raubkopien oder manipulierte Softwareversionen auf ihren Arbeitsgeräten zu installieren. Alle Fälle wurden vom Sicherheitsdienst unterbunden. Barrakuda XDR konnte rechtzeitig eingedämmt werden, bevor es sich richtig ausbreiten konnte, aber die Ereignisse zeigen, wie diese Art von Software zu einem Einfallstor für schwerwiegende Sicherheitsvorfälle werden kann.
Raubkopierte Software auf Arbeitsrechnern stellt ein zunehmendes Sicherheitsrisiko für Unternehmen dar. Das Sicherheitsunternehmen Barracuda hat wiederholt festgestellt, dass Nutzer versuchen, raubkopierte oder manipulierte Softwareversionen auf ihren Arbeitsgeräten zu installieren. Alle Fälle konnten durch den Sicherheitsdienst Barracuda Managed XDR verhindert werden, bevor sie sich flächendeckend ausbreiten konnten.
Die Daten von Barracuda weisen auf mehrere deutliche Warnzeichen hin:
- neue oder unerwartete ausführbare Dateien, beispielsweise mit generischen Namen wie activate.exe
- ausführbare Dateien, die in Ordnern gespeichert werden, auf die der Benutzer Zugriff hat, zum Beispiel ”Downloads”.”
- Dateien, die manuell in direktem Zusammenhang mit der Browseraktivität gestartet werden.
- manuelle Installation und Aktivierung von Programmen
- Installationspakete, die Anweisungen enthalten oder versuchen, Lizenzprüfungen zu umgehen
„Wenn Mitarbeiter kostenlose, inoffizielle oder nicht lizenzierte Software auf Firmengeräte herunterladen, stellt dies ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und kann der Ausgangspunkt für schwerwiegende Vorfälle sein. Unternehmen müssen daher schnellstmöglich Schutzmaßnahmen implementieren, um zu verhindern, dass Mitarbeiter das Unternehmen gefährden. Dazu gehören fortschrittliche Sicherheitslösungen, die rund um die Uhr überwachen, Berechtigungen einschränken und Benutzer schulen“, so Laila Mubashar, Senior Cybersecurity Analyst bei Barracuda.
Um die vom Security Operations Center (SOC) von Barracuda identifizierten Risiken zu minimieren, wird Unternehmen empfohlen, unbekannte ausführbare Dateien in Echtzeit zu blockieren, lokale Administratorrechte einzuschränken, eine Genehmigung für die Softwareinstallation zu verlangen, nur genehmigte Software auf Firmengeräten zuzulassen und die Benutzer über sichere Vorgehensweisen aufzuklären.
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