Nordische Unternehmen konzentrieren sich zunehmend auf eine schnellere Implementierung und messbare Ergebnisse ihrer KI-Initiativen, während sich Branchenführer auf ein Treffen vorbereiten. IFS Connect Nordics 2026, das morgen stattfindet.
Die jährliche Veranstaltung bringt Kunden, Partner und Experten aus dem gesamten IFS-Ökosystem zusammen und soll verdeutlichen, wie sich die industrielle KI von frühen Experimenten hin zur praktischen Anwendung entwickelt. in ERP- und kapitalintensiven Branchen. Bei vielen Organisationen verlagert sich der Fokus nun darauf, wie KI im täglichen Betrieb Mehrwert schaffen kann.

Die Frage ist nicht mehr, ob Unternehmen KI einführen sollten, sondern wie schnell sie damit in realen Geschäftsprozessen Mehrwert schaffen können, sagt er. Fredrik Wingren An Zusatz, ein IFS Premium Partner und Goldsponsor der Veranstaltung.
Dieser Wandel ist besonders deutlich zu erkennen in ERP-Umgebungen, Unternehmen möchten KI-Funktionen direkt in ihre Kernsysteme integrieren, anstatt isolierte Pilotprojekte durchzuführen. Ziel ist es, die Effizienz zu steigern, die Entscheidungsfindung zu unterstützen und verfügbare Daten besser zu nutzen.
Veranstaltungen wie IFS Connect spielt in dieser Entwicklung eine wichtige Rolle, indem es eine Plattform für den branchenübergreifenden Austausch praktischer Erfahrungen und Erkenntnisse bietet. Durch die Zusammenführung von Organisationen mit ähnlichen Herausforderungen trägt die Veranstaltung zu schnellerem Lernen und zur Identifizierung neuer Verbesserungsmöglichkeiten bei.
Laut Addovation besteht zudem ein wachsender Bedarf, KI-Anwendungsfälle schneller zu validieren.
„Wir beobachten einen deutlichen Wandel der Erwartungen. Organisationen konzentrieren sich zunehmend darauf, konkrete Ideen zu testen und ihren Wert frühzeitig zu erkennen“, sagt Wingren.
Als Reaktion darauf verfolgen Unternehmen verstärkt zeitlich begrenzte Innovationsansätze, wie zum Beispiel Ergänzungen ”KI an einem Tag”, bei dem konkrete Anwendungsfälle schnell getestet und zu funktionierenden Prototypen weiterentwickelt werden.
Dies führt zu einem breiteren Interesse an iterativen Ansätzen, bei denen Lösungen in kürzeren Zyklen entwickelt und verfeinert werden, anstatt in langwierigen, explorativen Projekten. Ziel ist es, Unsicherheiten zu reduzieren und gleichzeitig Initiativen an den tatsächlichen Geschäftsbedürfnissen auszurichten.
Gleichzeitig stehen Unternehmen weiterhin vor Herausforderungen in Bezug auf Datenqualität, Systemkomplexität und organisatorische Reife, was sich auf die Geschwindigkeit der Implementierung und Skalierung von KI-Lösungen auswirken kann.
Da die industrielle KI in den nordischen Ländern immer ausgereifter wird, gewinnt die Fähigkeit, effektiv von der Idee zur Umsetzung zu gelangen, zunehmend an Bedeutung für die Wertschöpfung im Unternehmen.








