In den ersten Monaten des Jahres 2025, identifiziert Die Managed Extended Detection and Response (XDR)-Plattform von Barracuda Es gab einen starken Anstieg von Cyberbedrohungen, die schädliche Makros ausnutzten. Die Anzahl der Angriffe mit dieser Methode gegen XDR-Kunden stieg im Vergleich zu den Vormonaten um über 400 Prozent.
Bösartige Makros sind eine bekannte Angriffsmethode, die für Cyberkriminelle weiterhin ein effektiver Weg ist, sich Zugang zu verschaffen. IT-Umgebungen von Unternehmen.
„Schädliche Makros werden häufig über E-Mail-Anhänge verbreitet, die scheinbar wichtige Dokumente wie Rechnungen oder Quittungen enthalten. Aktiviert ein Benutzer die Makros, führt dies oft dazu, dass Schadcode heruntergeladen und ausgeführt wird. Dadurch wird alles von Datendiebstahl bis hin zu Ransomware-Angriffen ermöglicht“, sagt er. Klas Palmer, Sicherheitsexperte bei Barracuda Networks.
Warum stellen bösartige Makros eine Bedrohung dar?
Makros sind eingebettete Befehle (”Skripte”) in Dokumenten, die beispielsweise dazu dienen, Aufgaben zu automatisieren und Arbeitsprozesse zu optimieren. Aber wenn Cyberkriminelle Nutzt zwar dieselbe Technologie, geht es aber darum, Schadcode zu installieren, sensible Informationen zu stehlen und Hintertüren in den Systemen zu schaffen.
Die Bedrohung ist besonders gravierend, da viele Unternehmen noch immer veraltete IT-Systeme ohne moderne Sicherheitsfunktionen nutzen. Zudem klicken Mitarbeiter möglicherweise unwissentlich auf Anhänge und aktivieren Makros, insbesondere wenn sie E-Mails erhalten, die dringend oder wichtig erscheinen.

Wie Sie Ihr Unternehmen schützen können
Um das Risiko, von schädlichen Makros betroffen zu sein, zu minimieren, sollten Sie Folgendes tun:
- Deaktivieren Sie Makros, wo immer möglich. Microsoft Büroanwendungen.
- Weisen Sie die Mitarbeiter auf die Risiken des Öffnens unbekannter Anhänge und der Aktivierung von Makros hin.
- Aktualisieren Sie Ihre IT-Systeme regelmäßig mit den neuesten Sicherheitspatches.
- Nutzen Sie fortschrittliche Sicherheitslösungen, um schädliche Makros zu erkennen und zu blockieren.
„Unternehmen müssen im Bereich Cybersicherheit stets proaktiv handeln und die Bedrohung durch schädliche Makros nicht unterschätzen. Durch die Kombination von Schutztechnologie mit Mitarbeiterschulungen lässt sich das Angriffsrisiko deutlich reduzieren“, so das Fazit. Klas Palmer.








