In einem neuen Bericht von Trend Micro präsentiert eine Übersicht über Online-Gruppen, die sich im Hacktivismus engagieren. Hacktivisten wurden traditionell mit digitalen Graffiti-Künstlern verglichen, deren Aktionen und Angriffe gegen Unternehmen und Organisationen eher symbolischer Natur waren. Cyberkriminalität Ideologische Motive waren zwar nicht die Hauptantriebskraft der Banden, doch die Angriffe werden von ihnen angetrieben. In letzter Zeit zeichnet sich jedoch eine Verschiebung ab, die den Anteil krimineller Elemente an den Aktivitäten erhöht hat, da vermehrt traditionelle Angriffsmethoden zur Finanzierung dieser Aktivitäten eingesetzt werden.
– Heute lassen sich diese Gruppen am ehesten mit städtischen Gangs vergleichen, sagt er. Martin Fribrock, Schwedenmanager bei Trend Micro. Innerhalb von Hacktivistengruppen ist eine Zunahme der Kriminalität zu beobachten, während die Mitglieder gleichzeitig immer fähigere Hacker werden. Die Gruppen mögen zwar relativ klein sein, sind aber heute besser denn je in der Lage, größere und komplexere Angriffe durchzuführen.

Wenn sich Hacktivismus und Cyberkriminalität überschneiden
Der deutlichste Zusammenhang zwischen Hacktivismus und Cyberkriminelle Aktionen sind Ransomware-Angriffe. Heutige Hacktivistengruppen beteiligen sich zunehmend auch an “Hack-and-Leak”-Angriffen, bei denen sie Server und Netzwerke hacken, um Daten zu stehlen, die sie dann über Filesharing-Plattformen veröffentlichen.
Die größte Herausforderung für Unternehmen ist die Unberechenbarkeit der Aktionen von Hacktivisten. Sie können aus politischen, ideologischen oder wirtschaftlichen Gründen angreifen oder auch ganz ohne erkennbaren Grund. Selbst Organisationen, die scheinbar keinen Grund haben, politisch motivierte Angriffe zu befürchten, sind nicht immun gegen Hacktivisten-Bedrohungen. Als unberechenbare Akteure in der Bedrohungslandschaft bringen diese Gruppen zusätzliche Komplexität mit sich. Unsicherheit und Risiken für die heutigen Sicherheitsherausforderungen.
– Meine konkreten Tipps für Unternehmen Wer sich vor Hacktivisten fürchtet, sollte sich laut Martin Fribrock auf den Schutz vor Denial-of-Service-Angriffen, Cyber Risk Exposure Management (CREM)-Tools und das Patchen von Sicherheitslücken konzentrieren. Das mag mühsam klingen, aber die Bedeutung kontinuierlicher Patches kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Für weitere Informationen lesen Sie den vollständigen Bericht hier: https://www.trendmicro.com/vinfo/se/security/news/cybercrime-and-digital-threats/understanding-hacktivists-the-overlap-of-ideology-and-cybercrime








