Cyberkriminelle verstärken ihre Angriffe auf die Versicherungsbranche. Die Kombination aus sensiblen Kundendaten, strengen regulatorischen Anforderungen und oft unterbesetzten Sicherheitsteams macht die Branche zu einem besonders attraktiven Ziel, sagt ein Cybersicherheitsexperte. Integrity360, akkreditiert durch KAMM und anerkannt von Gartner, die nun vor erhöhten Risiken warnt und die Versicherungsunternehmen auffordert, ihre Abwehrmaßnahmen zu verstärken.
Versicherungsunternehmen verwalten große Summen persönliche und finanzielle Informationen. Diese Daten sind nicht nur für Unternehmen wertvoll Unternehmen, aber auch kriminelle Gruppen, die hier Möglichkeiten für Identitätsdiebstahl, Betrug und Erpressung sehen. Gleichzeitig stellen regulatorische Anforderungen der Behörden hohe Anforderungen an die Datensicherheit und Compliance. Schon kurze Ausfallzeiten können daher weitreichende Folgen haben – sowohl finanziell als auch für das Vertrauen von Kunden und Partnern.
Vorfälle passieren, wenn die Vorbereitung gering ist
Laut den laufenden Bemühungen von Integrity360 rund um Reaktion auf Vorfälle (IR) und Cyber-Risikobewertung (CRA) Die Vorfallmuster zeigen, dass Angriffe häufig dann auftreten, wenn Sicherheitsteams unterbesetzt sind. Besonders anfällig sind Zeiten wie Wochenenden, Ferien und Quartalsende, da die Reaktionszeit zur Erkennung und Bearbeitung von Vorfällen länger sein kann.
Cyberkriminelle zielen auf verschiedene Angriffsrouten ab:
- Diebstahl von sensible Kunden- und Finanzinformationen.
- Ausbeutung von Mängel bei der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.
- Nutzung von vernetzte IT-Systeme und Partnerschaften.
– “Wir möchten der Versicherungsbranche bewusst machen, dass es nicht ausreicht, nur einen Plan auf dem Papier zu haben – es geht darum, zu wissen, dass jeder innerhalb der Organisation und die Partner ihn auch unter echtem Druck effektiv umsetzen können”, sagt Christian Schenholm, Vertriebsleiter bei Integrity360 Schweden.
Gravierende Folgen für die Versicherungsunternehmen
Im Gegensatz zu vielen anderen Branchen ist die Versicherungsbranche besonders anfällig für Cyberangriffe, da ihre Geschäftstätigkeit auf die Verfügbarkeit zuverlässiger Daten. Wenn Systeme angegriffen werden oder nicht mehr verfügbar sind, riskieren Unternehmen nicht nur wirtschaftliche Verluste, aber auch langfristige Schäden auf das Kundenvertrauen und die Marke.
Die häufigsten Folgen von Vorfällen sind:
- Betriebsstörungen was sich auf die Schadensabwicklung und den Kundenservice auswirkt.
- Wirtschaftliche Schäden durch direkte Kosten, Geldstrafen und Gerichtsverfahren.
- Verlust des Kundenvertrauens was langfristige Auswirkungen auf den Markt haben kann.
Mit der zunehmenden Digitalisierung der Versicherungsdienstleistungen und der Tatsache, dass der Sektor stark mit Banken, Behörden und Gesundheitsdienstleistern verflochten ist, verschärft sich das Risikobild weiter.
Integrität und Compliance unter Druck
Versicherungsunternehmen müssen oft komplexe und sich ständig weiterentwickelnde regulatorische Anforderungen erfüllen. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist nur ein Beispiel für die strengen Gesetze in Europa. Die Nichteinhaltung dieser Anforderungen kann zu hohen Geldstrafen und schwerwiegenden rechtlichen Konsequenzen führen.
Gleichzeitig bedeutet der erhöhte Betrag sensible Kundendaten Die Risiken steigen, da Cyberkriminelle Versicherungsunternehmen als besonders lukratives Ziel betrachten. Zudem werden die Angriffe immer raffinierter: Die Angreifer nutzen KI, fortschrittliches Social Engineering und gezielte Phishing-Kampagnen.
Drei kostenlose Ressourcen von Integrity360
Um Versicherungsunternehmen beim Aufbau von Resilienz und der Vorbereitung auf Vorfälle zu unterstützen, stellt Integrity360 drei kostenlose Ressourcen für Sicherheits- und Compliance-Manager bereit:
- Ein Informationsvideo Darin werden die Phasen der Reaktion auf Vorfälle erläutert und wie eine Organisation in jeder Phase vorgehen sollte.
- Eine CRA-Checkliste um potenzielle Schwachstellen in den aktuellen Schutzmaßnahmen und Prozessen der Organisation zu identifizieren.
- Ein Test zur Vorfallvorbereitung Dadurch erhält man schnell einen Überblick über die Fähigkeit der Organisation, mit echten Vorfällen umzugehen.
Der Zweck dieser Tools besteht darin, den Versicherungsakteuren ein klareres Bild ihrer Stärken und Schwächen zu vermitteln und so die Chance zu erhöhen, im Falle eines Angriffs schnell und effektiv zu handeln.
Von der reaktiven zur proaktiven Verteidigung
Ein wichtiger Punkt, den Integrity360 hervorhebt, ist die Notwendigkeit, den Fokus von einer reaktiven auf eine proaktive Verteidigung. Es reicht nicht mehr aus, erst zu handeln, wenn ein Angriff bereits stattgefunden hat. Versicherungsunternehmen müssen:
- Stärken Sie Ihre Sicherheitsteams mit mehr Ressourcen und Fachwissen.
- Implementieren Sie klare und erprobte Notfallpläne.
- Zusammenarbeit mit Partnern und Lieferanten um sicherzustellen, dass auch externe Systeme das richtige Schutzniveau aufrechterhalten.
- Investieren Sie in Bedrohungsinformationen und KI-gestützte Tools zur Früherkennung von neuen Angriffen.
Ein Aufruf zum Handeln für die gesamte Branche
Nachricht von Integrity360 ist klar: Die Versicherungsbranche muss Cyber-Bedrohungen sehr ernst nehmen. Unternehmen sollten Cybersicherheit nicht nur als Kostenfaktor betrachten, sondern als wichtige Investition in das Kundenvertrauen und das langfristige Überleben des Unternehmens.
Mit den drei neuen Ressourcen möchte das Unternehmen es den Akteuren erleichtern, ihre Vorbereitung zu verbessern und eine Kultur zu schaffen, in der die Sicherheit in der gesamten Organisation Priorität hat.
– “Versicherungsunternehmen verfügen über einige der sensibelsten Daten der Gesellschaft. Auf einen Cyberangriff nicht vorbereitet zu sein, ist einfach keine Option”, so Christian Schenholm abschließend.








