Laut Barracuda Managed XDR haben Brute-Force-Angriffe im März 2026 stark zugenommen.
Barrakudas letzte Bedrohungsradar zeigt einen deutlichen Anstieg von Brute-Force-Angriffen auf Netzwerkgeräte im ersten Quartal dieses Jahres. Zwischen Januar und März 2026 wurde ein signifikanter Anstieg bestätigter Authentifizierungsversuche verzeichnet, die unter anderem auf folgende Systeme abzielten: SonicWall- und FortiGate-Geräte – und etwa 88 Prozent davon konnten in den Nahen Osten zurückverfolgt werden..
Bei einem Brute-Force-Angriff versucht ein Angreifer mithilfe automatisierter Tools wiederholt, Anmeldedaten zu erraten, bis er die richtige Kombination findet oder die Versuche gestoppt werden. Im Zeitraum von Februar bis März entfielen [Anzahl der Angriffe] auf diese Art von Angriffen. 56 Prozent aller bestätigten Vorfälle wurden von Sicherheitsdiensten bearbeitet. Barracuda Managed XDR.
Der Angriff war stark geografisch konzentriert im Nahen Osten mit etwa 88 Prozent des Verkehrsaufkommens. Die meisten Angriffsversuche scheiterten und wurden gestoppt – entweder durch Sicherheitsmaßnahmen oder weil die Angreifer ungültige Anmeldeinformationen verwendeten.
Gleichzeitig zeigt der Bericht, dass wiederholte und anhaltende Angriffe auf Netzwerkgeräte das Risiko eines Eindringens erhöhen, da in manchen Fällen ein einziges schwaches Passwort oder eine mangelhafte Konfiguration für Angreifer ausreichen kann, um erfolgreich zu sein.
Organisationen sind möglicherweise angreifbarer, wenn sie keine angemessenen Zugriffs- und Authentifizierungskontrollen haben, wie z. B. Multi-Faktor-Authentifizierung, schwache oder wiederverwendete Passwörter verwenden oder wiederholte fehlgeschlagene Anmeldeversuche nicht überwachen.
In Bedrohungsradar-Punkten Barrakuda ebenfalls auf die Risiken im Zusammenhang mit älteren oder inaktiven Konten, die nicht gelöscht wurden, wird hingewiesen, wobei die Wichtigkeit starker Passwörter, Multi-Faktor-Authentifizierung und eingeschränkter administrativer Zugriffsrechte betont wird.
Bedrohungsradar Der Bericht beschreibt außerdem, wie sich die Qilin-Ransomware nach ihrer Aktivierung sehr schnell weiterentwickeln kann. Der Bericht zeigt auch einen Anstieg sogenannter ClickFix-Angriffe Diese Angriffe zielen auf Organisationen ab. Sie beginnen oft mit einer Phishing-E-Mail und setzen auf Social Engineering, bei dem der Empfänger dazu verleitet wird, auf einen Link zu klicken oder Text zu kopieren und einzufügen, um ein vermeintliches Problem zu beheben. Stattdessen wird jedoch ein schädlicher Befehl oder eine schädliche Datei ausgeführt.








