Im Jahr 2025 werden Phishing-Angriffe voraussichtlich sowohl ausgefeilter als auch schwieriger zu erkennen sein. Laut eine aktuelle Analyse aus Barracuda Networks Sicherheitsexperten entwickeln immer ausgefeiltere Techniken, mit denen Cyberkriminelle Sicherheitsmaßnahmen umgehen und glaubwürdige, personalisierte Angriffe durchführen können.
„Am besorgniserregendsten ist, wie geschickt Angreifer unsere digitale Präsenz und unsere Verhaltensmuster ausnutzen, um äußerst überzeugende Angriffe zu erstellen. Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen müssen sich darüber im Klaren werden, dass die Bedrohungslandschaft nicht statisch, sondern ständig im Wandel ist“, sagt Peter Graymon, Leiter der nordischen Region bei Barracuda Networks.
Angeln als Dienstleistung – ein wachsender Markt
Sogenannte Phishing-as-a-Service (PhaaS) Bis 2025 wird erwartet, dass Phishing-Angriffe die Hälfte aller Angriffe auf Anmeldedaten ausmachen werden – gegenüber 30 Prozent heute. Diese Dienste werden zudem immer ausgefeilter und zielen nun auch auf den Diebstahl von Multi-Faktor-Authentifizierungscodes (MFA) ab, wodurch selbst gut geschützte Konten angreifbar sind.
Persönlichere Angriffe zielen eher auf die Emotionen ab.
Cyberkriminelle Sie analysieren zunehmend die Social-Media- und Kommunikationshistorie ihrer Opfer, um emotional ansprechende Nachrichten zu verfassen. Dies führt zu gezielteren Angriffen, wobei Erpressung und Sextortion – Bedrohungen, die persönliche Informationen oder Bilder ausnutzen – immer häufiger vorkommen.
Die Technologie, die Phishern hilft, immer einen Schritt voraus zu sein.
Cyberkriminelle sie verfeinern ihre Methoden durch den Einsatz neuer technischer Tricks und die Ausnutzung legitimer Plattformen:
- ASCII-basiert QR-Codes und Blob-URI-Links werden erstellt, um der Erkennung durch Sicherheitsprogramme zu entgehen.
- Phishing-Inhalte werden von der E-Mail selbst in Anhänge verschoben, wie zum Beispiel HTML– oder PDF-Dokument.
- Legitime Plattformen zur Erstellung und Veröffentlichung von Inhalten werden zunehmend genutzt, um diese zu verbreiten. schädliche Links.
Was bedeutet das für Unternehmen und Privatpersonen?
Phishing-Angriffe Sie zählt weiterhin zu den kosteneffektivsten Cyberbedrohungen und weist eine hohe Erfolgsquote auf. Im Jahr 2024 verzeichnete Barracuda einen rasanten Anstieg von Angriffen, die KI nutzen, um glaubwürdige und personalisierte Nachrichten zu erstellen. Dieser Trend dürfte sich im Jahr 2025 noch verstärken.
„Der Schutz vor diesen Bedrohungen erfordert eine Kombination aus technischen Lösungen und Schulungen. Eine ausgeprägte Sicherheitskultur und eine mehrschichtige Verteidigung sind absolut unerlässlich, um mit den Angreifern Schritt halten zu können“, so das Fazit. Peter Graymon.
Wie Sie sich schützen können
Um das Risiko, von Phishing-Angriffen betroffen zu sein, zu verringern, sollten Unternehmen Folgendes tun:
- Schulen Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig im Umgang mit neuen Bedrohungsarten und wie man diese erkennt.
- Setzen Sie Sicherheitslösungen ein, die fortgeschrittene Phishing-Methoden erkennen können.
- Schaffen Sie eine Sicherheitskultur, in der es selbstverständlich ist, verdächtige E-Mails und Aktivitäten zu melden.
Die Analyse wird von Sicherheitsexperten von Barracuda durchgeführt. Saravanan Mohankumar Und Ashok Sakthivel.







