Salesforce Aktienrückkauf im Wert von 25 Milliarden Dollar Das Unternehmen hat nun ein beschleunigtes Aktienrückkaufprogramm gestartet. Diese Initiative ist Teil eines größeren, 50 Milliarden Dollar schweren Programms, das der Verwaltungsrat des Unternehmens Anfang 2026 genehmigt hat und das zu den größten Aktienrückkäufen zählt, die jemals im Technologiesektor durchgeführt wurden.
Das Unternehmen gab bekannt, dass die erste Phase des Programms bereits mit sogenannten beschleunigten Aktienrückkaufvereinbarungen mit mehreren Finanzinstituten begonnen hat. Im Rahmen dieses Programms wird Salesforce einen Großteil der Aktien im Voraus bezahlen und erhalten.
Erste Lieferung von 103 Millionen Aktien
Die erste Phase von Salesforce Der Aktienrückkauf umfasst eine erste Lieferung von rund 103 Millionen Aktien, was etwa 80 Prozent des geplanten Volumens im beschleunigten Aktienrückkaufprogramm entspricht.
Die verbleibenden Aktien werden auf Basis des volumengewichteten Durchschnittskurses der Salesforce-Aktie während der Laufzeit der Vereinbarung, bereinigt um die in den Vereinbarungen festgelegten Rabatte, ermittelt.
Die vollständige Implementierung des Programms wird voraussichtlich im Geschäftsjahr 2027 von Salesforce erfolgen, vermutlich im dritten oder vierten Quartal.
Signal für einen starken Cashflow
Das umfangreiche Aktienrückkaufprogramm von Salesforce wird von vielen Analysten als klares Signal für den starken Cashflow und die finanzielle Stabilität des Unternehmens gewertet.

Robin Washington, Chief Operating Officer und Chief Financial Officer bei Salesforce, sagt, dass der Aktienrückkauf das gestiegene Vertrauen des Unternehmens in zukünftiges Wachstum widerspiegelt.
„Dieses jährliche Rückkaufvolumen von 25 Milliarden Dollar spiegelt unser gestiegenes Vertrauen in unsere Wachstums- und Cashflow-Performance wider“, sagt sie.
Aktienrückkäufe werden häufig von großen Technologieunternehmen eingesetzt, um den Shareholder Value zu steigern, indem die Anzahl der ausstehenden Aktien reduziert wird. Dies kann wiederum den Gewinn je Aktie verbessern und den Aktienkurs im Laufe der Zeit stärken.
Bedenken hinsichtlich KI setzen die Aktien unter Druck.
Trotz des historischen Aktienrückkaufs hat die Salesforce-Aktie im laufenden Jahr an der Börse schwächer abgeschnitten. Sie liegt immer noch über drei Prozent im Minus, was unter anderem auf Bedenken hinsichtlich hoher Investitionen in künstliche Intelligenz und eine etwas vorsichtigere Prognose für das zukünftige Umsatzwachstum zurückzuführen ist.
Unterdessen bleiben einige Analysten optimistisch, was das Unternehmen angeht. Der Technologieanalyst Dan Ives beispielsweise hat Salesforce in seine Liste der Unternehmen aufgenommen, die von den KI-Entwicklungen im Bereich Unternehmenssoftware stark profitieren könnten.
Dies deutet darauf hin, dass der Markt weiterhin langfristiges Potenzial in der Plattform und dem Ökosystem des Unternehmens sieht.
Starker Quartalsbericht
In ihrem jüngsten Quartalsbericht meldete Salesforce einen Gewinn von 3,81 US-Dollar je Aktie für das vierte Quartal, was deutlich über den Erwartungen der Analysten von 3,05 US-Dollar je Aktie liegt.
Der Umsatz belief sich auf insgesamt 11,2 Milliarden US-Dollar, was zeigt, dass die Nachfrage nach der cloudbasierten CRM-Plattform des Unternehmens weiterhin stark ist.
Die verbleibenden Leistungsverpflichtungen des Unternehmens, bekannt als RPO (Retail Purchase Obligations), stiegen im Jahresvergleich um 16 Prozent auf 35,1 Milliarden US-Dollar. Das gesamte RPO-Volumen erhöhte sich auf 72 Milliarden US-Dollar.
Dies wird von vielen Analysten als wichtiger Indikator für zukünftige Erträge angesehen.
Analysten beobachten die Aktienrückkäufe von Salesforce genau.
Mehrere Analysten beobachten derzeit, wie sich die Aktienrückkäufe von Salesforce auf die Unternehmensbewertung und das Anlegervertrauen auswirken. Aktienrückkäufe sind eine gängige Strategie großer Technologieunternehmen, um die Kapitalallokation zu optimieren und die Aktionärsrendite zu steigern.
Gleichzeitig investiert Salesforce weiterhin massiv in KI-Entwicklung, Automatisierung und Cloud-Infrastruktur für Unternehmen. Die Kombination aus hohen Investitionen in neue Technologien und einem umfangreichen Aktienrückkaufprogramm könnte für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auf dem globalen Markt entscheidend sein.
Für Investoren signalisieren die Aktienrückkäufe von Salesforce, dass das Unternehmen über starke Cashflows verfügt und sich langfristig darauf konzentriert, Wert für seine Aktionäre zu schaffen und gleichzeitig im schnell wachsenden Markt für Unternehmenssoftware weiter zu expandieren.








