Das norwegische Technologieunternehmen Intermediary AS hat nach eigenen Angaben Norwegens erste umfassende digitale Infrastruktur für EU-Unternehmen entwickelt, die in Norwegen tätig werden möchten. Die Lösung zielt darauf ab, den gesamten Prozess der Unternehmensregistrierung, der Einhaltung regulatorischer Bestimmungen und des digitalen Onboardings für ausländische Unternehmen zu vereinfachen und zu automatisieren.
Durch die Kombination von elektronischer Identifizierung, automatisierten Prüfungen und der Integration mit europäischen Unternehmensregistern will Intermediary die administrative Komplexität reduzieren, die häufig mit grenzüberschreitenden Niederlassungen verbunden ist.
Gleichzeitig ist das Unternehmen Teil des Programms „Made in Norway“ geworden und hat damit seine Position als Lieferant norwegischer Digitaltechnologie für internationale Märkte gestärkt.
Digitalisierung des Gründungsprozesses in Norwegen
Für viele europäische Unternehmen ist die Gründung eines Unternehmens in Norwegen mit einem umfassenden Prozess verbunden, der rechtliche Anforderungen, Identitätsprüfungen und die Registrierung bei verschiedenen Behörden umfasst. Die Plattform von Intermediary wurde entwickelt, um diese Schritte in einen reibungslosen digitalen Ablauf zu integrieren.
Die Lösung ermöglicht die Gründung sowohl norwegischer Gesellschaften mit beschränkter Haftung (AS) als auch norwegischer Zweigniederlassungen (NUF) durch einen digitalen Prozess, bei dem Verifizierung, Dokumentenverwaltung und Unterzeichnung elektronisch erfolgen.
Durch die Integration mit europäischen Unternehmensregistern und Lösungen zur Identitätsprüfung können große Teile des Prozesses automatisiert werden, wobei gleichzeitig die Sicherheits- und regulatorischen Compliance-Anforderungen eingehalten werden.
Basierend auf digitaler Identität und automatisierter Compliance
Die Plattform nutzt elektronische Identitäten, die den regulatorischen Anforderungen entsprechen, und kombiniert diese mit automatisierten AML- und PEP-Prüfungen, Passverifizierung und qualifizierten elektronischen Signaturen (QES).
Laut dem Unternehmen basiert die Lösung auf dem Prinzip, dass bereits verifizierte Informationen während der gesamten Customer Journey wiederverwendet werden können sollten, anstatt mehrfach erfasst zu werden.

“Unsere Technologie basiert auf einem einfachen Prinzip: Daten sollten geteilt und wiederverwendet, nicht immer wieder neu erfasst werden. Durch die Verwendung verifizierter Informationen im gesamten Prozess reduzieren wir den Verwaltungsaufwand, senken die Kosten und schaffen ein reibungsloseres Erlebnis für Unternehmen, die sich über Ländergrenzen hinweg etablieren.”, sagt Morten Ims von Intermediary.
Hervorgehobene Innovationen im Bereich des digitalen Unternehmertums
Der Vermittler gibt an, dass die Lösung einer Patentierbarkeitsprüfung durch das norwegische Patentamt unterzogen wurde, was laut Unternehmen bestätigt, dass die Methode eine neue Innovation in der digitalen Unternehmensgründung und im grenzüberschreitenden Onboarding darstellt.
Das Unternehmen wurde außerdem für den Norwegischen Digitalisierungspreis 2026 nominiert, mit dem innovative digitale Lösungen im öffentlichen und privaten Sektor ausgezeichnet werden.
Darüber hinaus wurde Intermediary vom Europäischen Innovationsrat (EIC) mit dem Quality Stamped and Validated Innovations Award ausgezeichnet, was die Position des Unternehmens im Bereich der digitalen Infrastruktur und der internationalen Geschäftstätigkeit weiter stärkt.
Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) treibt den Bedarf an digitalen Prozessen voran.
Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist der steigende Bedarf an Digitalisierung und Datenaustausch innerhalb Europas. Laut Intermediary werden Verordnungen wie der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) den Bedarf an sicheren, automatisierten und grenzüberschreitenden Prozessen für Unternehmen, die in mehreren Märkten tätig sind, erhöhen.
Das Unternehmen sieht ein besonders großes Potenzial bei kleinen und mittleren Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit anmelden, Umsatzsteuerfragen regeln oder eine rechtliche Präsenz in Norwegen aufbauen müssen.
Dänemark dient derzeit als Pilotmarkt, wo bereits mehrere Unternehmen die Plattform nutzen, um mithilfe der automatisierten Integrationslösungen ihre Geschäftstätigkeit aufzunehmen.
„Made in Norway“ stärkt das internationale Vertrauen
Durch den Beitritt zu Mit dem Programm „Made in Norway“ möchte Intermediary verdeutlichen, dass die Technologie des Unternehmens in Norwegen entwickelt und eingesetzt wird. und basiert auf norwegischen Standards für Sicherheit, Datenschutz und Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen.
Laut Unternehmensangaben trägt das Label dazu bei, das Vertrauen internationaler Kunden zu stärken, die nach zuverlässigen digitalen Lösungen suchen, um sich auf dem norwegischen Markt zu etablieren.
“Die Markierung Hergestellt in Norwegen ”Es stärkt unsere Marke und dient als Qualitätssiegel für internationale Unternehmen. Es zeigt, dass unsere Plattform auf norwegischen Standards für Sicherheit, Transparenz und Compliance basiert.“, sagt Morten Ims.

Ziel ist es, Europas führende Etablierungsplattform zu werden.
Vermittler Unser langfristiges Ziel ist es, die führende digitale Infrastruktur für Unternehmen zu werden, die in Europa grenzüberschreitend tätig sind.
Durch die Kombination von automatisierter Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, digitaler Identitätsprüfung und integrierten Regulierungsprozessen will das Unternehmen einen schnelleren, sichereren und kostengünstigeren Weg für europäische Unternehmen schaffen, die in neue Märkte expandieren möchten.
Sobald weitere nationale Integrationspunkte zur Verfügung stehen, plant das Unternehmen, das Modell auf zusätzliche europäische Länder und Märkte auszuweiten.








