Mit Blick auf die bevorstehenden Weihnachtsferien schalten viele Menschen ihre Arbeitscomputer ab und verlassen sich stattdessen auf ihre Mobiltelefone, um den Überblick über ihre Arbeit zu behalten. Peo Strindlund, Leiter der nordischen Länder Jamf, Nun warnt die Organisation davor, dass Mobiltelefone – die wohl wichtigsten Geräte in unserem Alltag und unser wichtigstes Arbeitswerkzeug – oft nicht die gleiche Sicherheit bieten wie Arbeitscomputer. Hinzu kommt, dass bis zu 30 Prozent aller Mobiltelefone über keinen einfachen, aber entscheidenden Schutz verfügen: eine PIN.
„Viele Menschen unterschätzen immer noch, wie attraktiv Mobiltelefone für Kriminelle sind. Die Aktivierung einer PIN und von Face ID sowie das niemals unbeaufsichtigte Lassen des Geräts sind einfache Maßnahmen, die einen großen Unterschied machen“, sagt Peo Strindlund.
Der Diebstahl von Mobiltelefonen nimmt zu, auch in Großstädten wie London, wo organisierte Banden gestohlene Mobiltelefone nutzen, um Bankkonten zu plündern und Einkäufe im Namen des Besitzers zu tätigen.
Gleichzeitig werden digitale Bedrohungen immer raffinierter. Laut Strindlund ist es höchste Zeit, dass Nutzer moderne Anmeldemethoden wie Passwörter verwenden, die es Angreifern deutlich erschweren, unbefugt einzudringen. Angreifer um Passwörter zu manipulieren.
„Phishing und Social Engineering werden von Monat zu Monat raffinierter. Unsere Daten zeigen, dass Social-Engineering-Angriffe auf Mobilgeräten 50 Prozent erfolgreicher sind als auf Desktop-Computern, was Mobilgeräte zu einem Hauptziel macht“, sagt Strindlund.
Eine weitere wachsende Bedrohung ist KI-gestützter Betrug. Gefälschte Anrufe, manipulierte Videos und gefälschte QR-Codes werden eingesetzt, um Nutzer auf Webseiten zu locken, die Geld einziehen. persönliche Informationen.
Künstliche Intelligenz hilft nicht nur den Guten, Betrüger nutzen die Technologie auch, um sehr glaubwürdige Szenarien zu erstellen. Es ist wichtig, misstrauisch zu sein, wenn etwas ”zu perfekt” wirkt, sagt er.
Er weist außerdem auf ein nicht-technisches, aber dennoch bedeutendes Risiko hin: soziale Medien.
– Beiträge über Reisen oder Abwesenheit von zu Hause können für Angreifer ein gefundenes Fressen sein. Bitte überlegen Sie es sich gut, bevor Sie über Weihnachten und Neujahr etwas posten, so Peo Strindlund abschließend.








